Kopfläuse haben Hochsaison...

Vorsorge kann getroffen werden...

Speziell im Winter und Frühling kann vorsorglich Shampoo aus Weidenrinde (z.B: von Rausch in der Apotheke erhältlich) angewendet werden. Das Spezial-Shampoo soll eine abweisende Wirkung auf Kopfläuse haben. Mit Weidenrinden Shampoo gewaschenes Haar wird laut Hersteller, kaum von Läusen befallen.

Lausige Fakten ...

  • Jedes 2. Kind hat im Laufe der Kindergarten und Schulzeit zumindest einmal Läuse
  • Persönliche Hygiene spielt kaum eine Rolle – selbst am saubersten Kopf fühlen sich Läuse wohl
  • Keine falsche Scham – schlagen Sie Alarm – nur so können Sie Neuansteckung verhindern
  • Die Kopflaus ist ein Parasit, der ausschließlich den Menschen befällt
  • Lausbefall wird nicht durch Haustiere übertragen
  • Läuse können weder fliegen noch springen. Sie gelangen krabbelnd von Kopf zu Kopf
  • Lausbefall trifft nicht nur Menschen mit langen Haaren, sondern auch Kurzhaarschnitte
  • Zur Entwicklung, vom Ei über die Larve zur erwachsenen Laus, brauchen Läuse rund 10 Tage
  • Unter idealen Bedingungen überlebt eine Kopflaus maximal 30 Tage am jeweiligen Kopf
  • Abseits des Kopfes vertrocknen Läuse schon nach wenigen Stunden.
  • Polster, Bettwäsche, Kopfbedeckungen und Haarbürsten nur gründlich reinigen - nicht entsorgen!
  • Es gibt sehr gute Präparate aus Silikonöle zur Behandlung des Lausbefalls  - es ist kein Insektizid nötig
Tatsache ist - Läuse fühlen sich auch auf den saubersten und klügsten Köpfen wohl!
Informieren Sie Ihr persönliches Umfeld über den Kopflausbefall (Spiel- und Lerngefährten, Großeltern, Personen mit regelmäßigem Kontakt,…), je umfangreicher nach weiterem Befall gesucht wird, desto eher kann eine schnelle „Neuansteckung“ ausgeschlossen werden.

Typische Anzeichen für Kopflausbefall 

  • Ständig, stark juckende Kopfhaut
  • der der typische Juckreiz kann auch erst nach einigen Wochen auftreten, daher sollte man bei jedem Verdacht die Kopfhaut genau kontrollieren:
  • die 6-beinigen Insekten sind max. 3 Millimeter groß, dennoch mit dem freien Auge erkennbar
  • Kleinere fast durchsichtige Larven findet man mit Hilfe einer Leselupe
  • Eine hilfreiche Möglichkeit um Läusebefall festzustellen ist der Nissenkamm
  • Nissen sind ein sicherer Hinweis für Läusealarm: die ovalen, ca. 0,8 mm langen Eier kleben in der Nähe des Haaransatzes und lassen sich, anders als Schuppen, nicht einfach wegwischen.

Befall entdeckt – jetzt nur keine Panik!

Völlig klar: Kopfläuse sind furchtbar lästig. ABER sie sind völlig ungefährlich und übertragen auch keine Krankheiten oder Krankheitserreger. Durch eine schnelle, umfangreiche Behandlung und Informationsweitergabe, kann man die Plagegeister relativ einfach wieder loswerden. Die konsequente Kontrolle und Behandlung aller Familienmitglieder ist der schnellste Weg zu einer lausfreien Familie. Die Behandlung bei Lausbefall konzentriert sich hauptsächlich auf den Kopf, da die Schmarotzer abseits ihres Lebensraums keine Überlebenschance haben. Eine Übertragung durch Polstermöbel, Kopfkissen, Autositze oder Plüschtiere ist, äußerst unwahrscheinlich. Eine dort gelandete Laus wäre innerhalb weniger Stunden zu schwach, um einen neuen Wirt zu befallen und kurz darauf tot. Eine aufwendige Reinigung der gesamten Umgebung ist daher wirklich nicht notwendig! VORSICHT ist jedoch bei  Haarbürsten und Kämmen geboten! Durch das gemeinsame Verwenden können Läuse übertragen werden – es empfiehlt sich daher, alle Bürsten und Kämmen gründlich zu reinigen und mit heißem Wasser abzuspülen. Auch sollte die Bettwäsche aller Familienmitglieder gewechselt und mit 60°C gewaschen werden.

So wirken die Anti-Laus-Präparate

Mittlerweile gibt es schon sehr gute Alternativen zu Insektiziden Wirkstoffen. Es handelt sich um physikalisch wirkende Produkte welche spezielle Substanzen wie Silikonöl enthalten. Diese Substanzen dringen in die Atemwege und Poren der Läuse ein und blockieren so die Atmung der Insekten. Diese Produkte wirken gegen alle Entwicklungsstadien der lästigen Kopflaus. Nisse, Larve und Laus, haben hier keine Chance!

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