Quelle: BR.de

Sie ist winzig klein, frisst die ekelhaftesten Sachen und ist gefährlich...

Die Pharaoameise, in diesem Jahrhundert eingewandert aus Ostasien, frisst auch Exkremente, Erbrochenes und rohes Fleisch - dabei belädt sie sich mit Keimen, die sie weiter verbreitet. Nimmt man eine der nur zwei Millimeter großen Insekten wahr, hat man längst ein riesiges Ameisenvolk im Haus.

In unseren Breiten können Pharaoameisen nur in Gebäuden überleben, die ständig beheizt werden. Bei Temperaturen von null Grad sterben sie. Sie siedeln sich gerne in Bäckereien, Hallenbädern, Großküchen, Gewächs- und Krankenhäusern an. Die Pharaoameisen fressen alles, was ihnen vor die Beißer kommt - Lebensmittel, gerne Zuckerhaltiges, lebende und tote Insekten, Abfall aller Art und Exkremente.

Im Gegensatz zu anderen Ameisenarten kommen sie nicht alleine mit Süßem aus, sie brauchen Eiweiß für die Aufzucht der Nachkommenschaft. Und so machen sie sich über rohes Fleisch, Wurst und Aas her. Doch es kommt noch ekelerregender: In Krankenhäusern krabbeln können die winzigen Ameisen unter Gipsverbände krabbeln und bei hilflosen Patienten an Wundrändern fressen - und werden so zu gefährlichen Krankheitsüberträgern.

Ameisen im Krankenhaus

Durch ihre Ernährungsgewohnheiten beladen sich die Pharaoameisen mit Krankheitskeimen, die sie auf Lebensmittel oder Flächen und Gegenstände überträgt. Sie verbreiten nachweislich Erreger wie Salmonellen, Streptokokken und Staphylokokken.

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